Über mich

Kizomba hat mich gefunden.

Porträt von Lena Morena

2008 hörte ich in einem Salsa-Club in Madrid zum ersten Mal diese Musik. Schon nach wenigen Takten war mir klar: Das ist mein Tanz. Seitdem lässt sie mich nicht mehr los.

Als Kind habe ich in der Musikschule Klavier gelernt. Das hat mein Gehör und mein Rhythmusgefühl geschult und mir ein tiefes Musikverständnis gegeben, von dem ich heute im Unterricht profitiere.

Ich bin Semba- und Kizomba-Coach im Raum Ulm/Neu-Ulm und Augsburg und begleite Menschen seit über 17 Jahren auf ihrem Weg in die Welt von Kizomba, Semba und Ginga.

  • 2014Deutsche Meisterin im Kizomba
  • 17+Jahre Erfahrung auf dem Tanzweg
  • ZertifiziertInstruktorin für Kizomba, Semba und Ginga
  • Ulm · AugsburgKurse, Workshops und Privatstunden

Mein Tanzweg

  1. 2008

    Erste Begegnung mit Kizomba in einem Salsa-Club in Madrid.

  2. 2009–2019

    Ich unterrichte Salsa Cubana und sammle Erfahrung als Tanzlehrerin.

  3. Weiterbildung

    Mein Herz schlägt zunehmend für Kizomba, Semba und ihre afrikanischen Wurzeln. Ich besuche Festivals, Teachertrainings und Privatstunden und tanze in ganz Europa – besonders oft in Lissabon und Brüssel, wo ich mich intensiv mit Kultur, Musik und Geschichte der Tänze beschäftige.

  4. 2014

    Mit meinem Tanzpartner Donald werde ich bei der ersten deutschen Kizomba-Meisterschaft „Africadançar Germany“ Deutsche Meisterin. Anschließend vertreten wir Deutschland bei der Weltmeisterschaft in Mailand und erreichen das Finale. Wichtiger als der Titel sind mir die Erfahrungen, Begegnungen und Freundschaften.

  5. Ausbildung

    Ich lerne bei zahlreichen bekannten Lehrern aus Angola, Belgien und Portugal, u. a. Petchu & Vanessa, Lanna & Paulo, Miguel & Susanna, Dilson & Bernadeth, Cazuza, Lucia, Frans & Sarah und Jose N'Dongala (Kizombalove). Meine finalen Ausbildungen absolviere ich in Lissabon bei Petchu & Vanessa und in Belgien bei Jose N'Dongala.

Meine Methode

Ich unterrichte nach der „José N'Dongala Kizombalove Methodology“: klar, strukturiert und technisch sauber – mit Gefühl für die Musik.

Die Methode richtet sich an Menschen, die nicht in Angola geboren wurden und nicht schon als Kinder getanzt haben. Das Ziel: tanzen wie ein „Native Dancer“. Der Unterricht orientiert sich an neun Dimensionen:

  1. Musikalität
  2. Technik
  3. Stil
  4. Figuren
  5. Kombination der Figuren
  6. Improvisation
  7. Kreativität
  8. Theatralischer Ausdruck
  9. Choreografie

Meine Tanzphilosophie

Musik verstehen

Es geht nicht darum, möglichst viele Figuren auswendig zu lernen, sondern die Musik zu verstehen.

Sicher fühlen

Du lernst deinen Körper besser kennen und tanzt irgendwann, ohne über Schritte nachzudenken – mit Ruhe, Freude und ohne Druck.

Einfach ausprobieren

Tanzen ist keine Frage von Talent, sondern vom Ausprobieren. Klare Struktur – und Raum für deine Persönlichkeit.

Kizomba, Semba, Ginga – was ist das?

Kizomba

Das Wort stammt aus dem Kimbundu, einer Sprache Angolas, und bedeutet „Fest“ oder „Party“. Heute steht Kizomba für ein Musikgenre und für einen Tanzstil. Die Musik entstand in den 1980er Jahren in Angola aus dem traditionellen Semba und Einflüssen des karibischen Zouk: langsame, fließende Rhythmen, meist auf Portugiesisch oder Kreolisch gesungen.

Im Mittelpunkt stehen drei Prinzipien: Conexão (Verbindung), Condução e Seguida (Führen und Folgen) und Musicalidade (Musikalität). Die Bewegungen sind weich, kontrolliert und elegant – eine Begegnung, bei der Körper und Seele, „corpo e alma“, eine Einheit bilden.

Semba

Semba ist ein traditioneller Tanz aus Angola. Der Name leitet sich von „massemba“ ab, dem symbolischen Bauchstoß (umbigada), der als spielerische Einladung zwischen den Partnern dient.

Die Musik ist schneller und rhythmischer als Kizomba, oft humorvoll und erzählerisch. Semba ist lebendig, verspielt und kommunikativ – mit spontanen Richtungswechseln, kreativer Fußarbeit (passadas) und viel Improvisation. Viele Grundlagen der Kizomba stammen aus dem Semba.

Ginga

Ginga ist die „Seele der Bewegung“: ein natürliches, fließendes Bodymovement, das in Angola tief in der Tanzkultur verwurzelt ist – im Paartanz wie in traditionellen Solo-Tänzen – und Semba, Kizomba und Tarraxinha verbindet.

Es umfasst die Bewegung der Hüfte, das Spiel mit Gewicht und Balance und den individuellen Ausdruck im Körper. Ginga lässt sich nicht starr erlernen, sondern entwickelt sich mit der Zeit durch Gefühl, Musik und Körperbewusstsein.

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